Die Leinen loesen - Segel setzen - Auf Entdeckung gehen - Den Horizont erweitern - Der Ferne begegnen ….. und Abenteuer erleben

Unterwegs 2012 bis 2014

Unterwegs 2012 bis 2014

Der schönste Moment

… des Tages: wir packen unsere Tasche, raffen die Handtücher zusammen und schlurfen im Dunkeln über den staubigen Platz, quälen uns die Treppe hoch, quietschend öffnet sich die Tür zum Aufenthaltsraum. Klima gesteuerte Kühle empfängt uns wohltuend. Dann drehen wir den Wasserhahn in der Dusche auf und ja, es ist der schönste Moment des Tages. Wenn das kühle Wasser über den Körper läuft, den Schleifstaub und Schweiss abspült. Haut und Haare atmen auf, duften frisch und sauber. Einfach nur dastehen, das Wasser spüren, die Sauberkeit, die Frische.

Wie ein ganz anderer Mensch fühlt man sich danach und es ist der schönste Moment! Und Luxus pur!

Buena Dia

Und auf der anderen Seite verstecken sich die grossen Verladekräne im Morgendunst

Und auf der anderen Seite verstecken sich die grossen Verladekräne im Morgendunsti

Skyfall im Morgenlicht

Skyfall im Morgenlicht

Ein softer Morgen auf dem Boatyard. Wir starten den Tag mit erneutem anschleifen und lackieren unserer hölzernen  Fussreling. Es folgt das traditionelle Begrüssungsritual mit José, Jeffe de Areal: Bussi rechts, Como estas? Bien, bien. Y el Capitan? Bien, y tu? Todo bien. Bei José ist alles bien, auch wenn er den ganzen Sonn-Tag in seinem blauen Arbeitsgewand und dem weissen Helm auf dem Kopf auf dem Werftgelände herumläuft. Gestern hat er uns ganz stolz beim Kaffee an Bord der naja Fotos seiner beiden Töchter gezeigt. Das sei doch das wichtigste, das man gesund sei. Nicht Reichtum in Form von Monetas zähle, sondern das Herz.Und davon hätten wir alle 3 reichlich findet

Dunst liegt über der Bucht von Cartagena. Fast geräuschlos und der Umgebung angepasst schieben sich die ersten Berufsschiffe übers spiegelglatte Wasser

Dunst liegt über der Bucht von Cartagena. Fast geräuschlos und der Umgebung angepasst schieben sich die ersten Berufsschiffe übers spiegelglatte Wasser

Der letzte Schrei

Die neueste Beinkleid Mode hier auf dem Boatyard. Der Käpt’n wird allseits bewundert für so viel stylisches Modebewusstsein. Frei nach dem Motto “ich mach mir einen Schlitz ins Hosenbein und find es wunderbar”. Nur schweren Herzens hat er sich jetzt von dem guten Stück getrennt. Im Müll ist sie aber noch nicht gelandet, es gibt also noch Hoffnung!

Boatyard Episoden - Heute: Die Sache mit dem Müllcontainer

Boatyard Episoden

Kommt die Bordfrau vom Duschen zurück. Erzählt der Käptn ihr, das man dann jetzt doch den Rumpf noch einmal lackieren wird.Und dazu einige kleine Macken aasgespachtelt werden. Mit dem Material von International das in den beiden Eimern, die da neben stehen ….. ohoh, Frau wird hellwach: doch nicht etwa die Eimer, die sie heute mittag so schwungvoll in den Müllcontainer geworfen hat??? Doch, genau die meint er!!!!

Schande, es dunkelt schon. Aber morgen kommt das Müllauto schon ganz früh und leert die Container. Nutzt nix, ab zum Container. Immerhin unterstützt mich der Käptn und kommt mit. José, schon im Feierabend-Privatdress, ist völlig konsterniert das ich kopfüber im Müll rumwühle. Immerhin habe ich eine Stange gefunden, mit der kann ich einige der geplatzten Mülltüten zur Seite schieben.

José bringt mit seinem Handy noch etwas Licht in die Sache und die Mädels aus dem Büro, die auf der Treppe zum Aufenthaltsraum auf irgendjemand warten lachen sich schlapp. Die verrückten Gringos, erst schmeissen sie was rein, dann wollen sie es zurück haben aus dem Müll.

Triumphierend halte ich nach kurzer Zeit schon den ersten Eimer hoch. Aber verflixt wo ist der 2. abgeblieben? Der kann sich doch nicht in Luft aufgelöst haben!!! Der Käptn ist immer noch skeptisch, ob ich denn den Müll wirklich in diesen schief stehenden Container geworfen hätte. Ja klar, da ist ja auch die defekte Kühltasche mit den Resten unserer Deckenverkleidung und da unser Müllbeutel …. der birgt dann des Rätsels Lösung: der 2. Pott war im Müllsack drin.

Erleichterung bei allen Beteiligten, der Käptn ist zufrieden, die Spachtelmasse gerettet.

Und dabei war ich mir so sicher, dass er gesagt hat, die kann weg ……

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