Die Leinen loesen - Segel setzen - Auf Entdeckung gehen - Den Horizont erweitern - Der Ferne begegnen ….. und Abenteuer erleben.

Diese Worte kann man auf einer Hauswand im Museumshafen von Bremerhaven lesen. Wir würden noch ergänzen wollen: “nette Menschen und andere Kulturen/Lebensweisen kennen lernen”. Und wir finden sie nach wie vor inspirierend.

Abendstimmung vor der Küste Kubas

Abendstimmung vor der Küste Kubas

Seit 2012 sind wir mit unserer na ja unterwegs.  Viele Tage auf dem Meer, an Bord eines wunderbaren Schiffes, vor Anker liegend oder in einer Marina am Steg festgemacht -  unwiederbringliche Momente, Erlebnisse und Begegnungen. So manches Mal war es anstrengend, aber oft schön und immer hat es unseren persönlichen Horizont etwas erweitert. Es waren im wahrsten Sinne des Wortes “Wechseljahre mit Wellengang”, in denen wir viel Salzwasser auf den Brillengläsern hatten und viele fliegende Fische und white Horse (so nennen die Engländer die weissen Schaumkronen auf den Wellen bei etwas mehr Wind) gesehen haben.

Der Plan war ein anderer, in den Pazifik wollten wir, einmal die Welt umsegeln. Segeln ohne Zeitlimit, so lange Schiff und unsere Gesundheit es zulassen. Aber vieles ist nicht planbar, die Gesundheit spielt dem Skipper einen Streich und so nehmen wir nun einen anderen Kurs. Vom sailing home zum rolling home wird es für uns heissen.

Vorher wird es noch einmal zurück gehen, in die USA, nach Virginia. Wo unsere naja ihren derzeitigen Standplatz gefunden hat. Die Chesapeake Bay bzw. die kleine Fishing Bay ist für sie derzeitige Heimat. Hier wird sie hoffentlich bald einen neuen Eigner finden, der sie hegt und pflegt und ihr noch einige Segeljahre schenkt.